Blutegeltherapie




Wir behandeln ihr Tier gerne nach Termin!


Unsere Telefonzeiten sind:
Mo-Fr von 09.00 bis 18.00 Uhr
Telefon:    06655-1356

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Dann nutzen Sie direkt unsere offene Sprechstunde ohne Termin an folgenden Tagen:

Montag vormittags:
09.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch nachmittags:
17.00 bis 20.00 Uhr

Anfahrt:

So kommen Sie zu unserer Praxis in die Emil-Sauer-Str. 11 in Neuhof:

 
Blutegel können bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen eingesetzt werden:
  • Arthritis/Arthrose
  • Gelenkfehlbildungen (HD/ED)
  • Erkrankungen des Bänder- und Sehnenapparates
  • Nervenreizungen, und entzüdungen
  • Myogelosen
  • Wundheilungsstörungen
  • Narbenproblematik (auch nach Operationen)
  • Blutergüsse
  • Druckstellen (zB. Satteldruck)
  • Hufrehe

Die Wirkung des Blutegels erfolgt über seine Speichelinhaltsstoffe, die beim Saugvorgang in die Wunde abgegeben werden. Diese sind durchblutungsfördernd, gerinnungshemmend und helfen insbesondere gegen schmerzhafte Entzündungen.

Eine Behandlung Ihres Tieres dauert in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten. Abhängig von der jeweiligen Erkrankung sind eine oder mehrere Behandlungen notwendig.
Zu Behandlungsbeginn wird der Blutegel an der gewünschten Hautstelle angesetzt, saugt sich fest und sägt sich mit seinen Kalkzähnchen vorsichtig in die Haut. Dieser Vorgang ist weitestgehend schmerzfrei, da der Blutegel hierbei schmerzlindernde Stoffe abgibt. Im weiteren Verlauf (15 bis 90 Minuten) leitet der Blutegel die Wirkstoffe beim Saugen in das Gewebe ein und fällt anschließend von alleine ab. Die kleine Bisswunde wird durch den Wirkstoff Calin 4 bis 12 Stunden offen gehalten und blutet in dieser Zeit nach.
Der heilende Effekt kann nach unterschiedlichen Zeitabständen, oft sogar unmittelbar im Anschluss an die Behandlung, auftreten und hält häufig monatelang an.

Die meisten Tiere spüren instinktiv dass ihnen der Blutegel hilft und dösen bei der Behandlung ruhig vor sich hin.

Bei Pferden kann die nachblutende Wunde offenbleiben, bei Hunden wird ein saugfähiger Verband angelegt, um die Umgebung vor Verschmutzungen zu schützen.

Quellen: Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Therapien mit Hirudineen und ihres Artenschutzes e.V.